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  Haarentfernung  
Die "Light Sheer"-Diodenlaser-Behandlung verspricht Hilfe bei störenden Haaren.
 

Störende Behaarung und/oder vermehrtes Haarwachstum stellen ein starkes kosmetisches und zum Teil auch ein tiefgreifend psychologisches Problem dar. Neben den klassischen Methoden wie Rasieren, Wachsen, Epilieren etc. versucht die Medizin schon seit mehreren Jahren mittels Laserlicht Abhilfe zu schaffen.

Ästhetisch störender Haarwuchs
Die moderne Lasertechnik scheint in zunehmendem Maße klassische Enthaarungsmethoden ersetzen zu können. Die außergewöhnlich mühsame Nadelepilation, die umständliche Wachsepilation der Unterschenkel, das schmerzvolle Auszupfen der haare an Oberlippe und Kinn oder auch das tägliche Rasieren stellen eine für viele Patienten nicht mehr akzeptable Routine dar, der sie sich nicht mehr aussetzen wollen.

Welche Lasersysteme versprechen Erfolg?
Als ein echter medizinischer Durchbruch darf die Einführung des neuen LightSheer Dioden Lasers bezeichnet werden. Dieses Gerät hat vor kurzem von der wohl strengsten medizinischen Zulassungsbehörde der Welt, der amerikanischen FDA (=Food and Drug Administration), als einziger Laser die Bezeichnung "Laser für dauerhafte Haarentfernung" bekommen.
Alle bisherigen Laser und laserartigen Systeme, wie z.B. Rubinlaser, Photoderm, Epilaser, Epilight, etc., sind "Laser zur Verminderung des Haarwachstums", d.h., es wird eindeutig festgestellt, dass sie zwar Haarwachstum bremsen, aber nicht in der Lage sind Haare dauerhaft zu entfernen.

Welche Haare lassen sich entfernen?
Kann sich jeder enthaaren lassen?

Im Prinzip läßt sich ungewollte oder krankhafte Behaarung an allen Körperregionen entfernen, z.B. Stirn, Oberlippe, Kinn, Wangen, Achseln, Brust, Rücken, Leisten, Genitalregion, Ober- und Unterschenkel, etc.. Hierbei sollten die Haare möglichst dunkel und die umgebende Haut möglichst hell sein. Weiße Haare lassen sich nicht oder nur schlecht eliminieren.

Behandeln lassen können sich - ohne Einschränkungen - alle Altersgruppen von jung bis alt.

Wie läuft die Behandlung ab?
Nach einer Voruntersuchung durch den Arzt erfolgt die Behandlung ohne weitere Vorbereitung. Bei der Laserung des entsprechend behaarten Areals werden die haarbildenden Follikel in der Tiefe der Haut zerstört. Die Haut selber wird durch ein spezielles Kühlsystem im Laserkopf vor Schaden bewahrt. Der Patient trägt dabei eine Schutzbrille, um seine Augen vor dem hochenergetischen Licht zu schützen.

Eine Behandlung dauert je nach Ausdehnung wenige Minuten bis zu einer Stunde. 2 - 3 Behandlungen im Abstand von 6 - 8 Wochen sind notwendig.

Was spüren die Patienten?
Die Beurteilung der LightSheer Laserung durch die Patienten fällt ausgesprochen positiv aus. Die Behandlung wird subjektiv nicht als schmerzvoll, manchmal aber als unangenehm, eingestuft; es ist keine örtliche Betäubung notwendig. Vor allem die Kürze der Behandlungsdauer und die Präzision der Enthaarung wird vor allem von Patienten, die schon verschiedene andere Behandlungsarten ausprobiert haben, als sehr angenehm empfinden.

Am Ende der Behandlung sieht man eine typische Rötung und leichte Schwellungen, die sich nach wenigen Stunden zurückbilden.

Risiken und Komplikationen
Erst seit Ende 1998 wird dieser neue Dioden Laser von Plastischen Chirurgen und Dermatologen in spezialisierten Laserzentrum verwendet. Damit kommen die bisher so gefürchteten Lasernebenwirkungen, wie oberflächliche Verbrennungen, tage- manchmal wochenlange Rötungen, Krustenbildungen, Pigmentflecken, etc., nicht mehr vor. Dauerhafte Komplikationen sind nicht bekannt.

 
 
ZENTRUM für HAARTRANSPLANTATION
Praxis Dr. W. GRATH: 
Franz-Fischer-Str. 10 / 1. Stock  I  A-6020 Innsbruck
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